am 1. März 2013

Abschied und Dank

Liebe Famundi Freunde!

Der vielleicht letzte Volo-Blog meinerseits, denn mittlerweile neigt sich meine Volo-Zeit und die von Verena dem Ende zu und es heißt Abschied nehmen und sich auf einen neuen Lebensabschnitt vorbereiten.

Am Montag bei der Oración gab es ein Abschiedsfest für uns, wobei die Hauptorganisatoren die Jugendlichen waren und unsere Mitvolontärinnen 😉 Es war großartig! Zuerst sang die Horterzieherin ein Lied wo wir alle tanzten, dann hielt sie ein kurze Ansprache und dann kam der Programmteil der Jugendlichen. Es fing an mit einem Theaterstück, das eine Fernsehshow darstellte, wobei zwei andere Volontärinnen Verena und mich darstellten mit allen unseren Eigenheiten und auf sehr, sehr witzige Art und Weise. Danach sangen sie ein Lied über Freundschaft für uns, was wiederum sehr traurig war, weil es uns immer mehr bewusst wurde, dass es nun echt Abschied nehmen heißt und vielleicht für immer.

Sie hatten auch noch ein wunderschönes Plakat gebastelt wo alle anwesenden Familien unterschrieben. Sehr schön! Danach durfte wir noch eine Serenata genießen, gesungen von einem jungen Mann mit sombrero (auch Mariachi genannt). Wenn man auch nicht unbedingt eine Melodie daraus erkennen konnte und vielleicht mehr falsch als richtig gesungen war,  so merkte man doch, dass der Gesang von Herzen kam 🙂

Am Mittwoch gab es noch eine Abschiedsfeier im Kindergarten wo die Kinder für und mit uns tanzten 🙂

Die letzte Abschiedsfeier mit einer Hl. Messe wird es am Samstag geben nur mit den Jugendlichen, wo wir noch ein letztes Mal alle gemeinsam feiern. Was aber genau sein wird ist für uns noch geheim 😉

 

An dieser Stelle möchte ich DANKE sagen für alles was ich erleben und erfahren durfte! Für diese grandiose Lebenserfahrung.

Der größte Dank gehört auf jeden Fall Gott der mir all das geschenkt hat, das Schwierige und Schöne! Gepriesen sei der Herr! Ohne ihn wäre ich nicht mal hier und er war es der mir Kraft gab wenn es schwierig war und ich will nicht leugnen, dass es auch manchmal sehr schwer war. Aber das ist das Leben und das Leben wäre nicht spannend wenn alles nur schön wäre. Doch insgesamt war es eine sehr gute und gesegnete Zeit!

Der zweite Danke gilt an alle alle alle Menschen die mich so sehr unterstützt haben! An Anna-Maria, dass du den Mut hattest dieses Projekt aufzubauen und so viel durchlebt hast und dich so für diese Familien hingibst! Dass du uns so gut vorbereitet hast und so viel opferst für FAMUNDI.

Ein weiterer Dank gilt an die Leute hier in Santa Cruz die uns so liebevoll aufgenommen haben und so geduldig mit uns waren wenn wir oft fünfmal nachgefragt haben was das Gesagte heißt, weil wir noch nicht so gut Spanisch konnten. An die Familien und deren Kinder die uns mit großer Gastfreundschaft in ihre Häuser aufgenommen haben und uns immer nur das beste gaben, wenn wir sie besuchen durften!

Vor allen ein Dank an die Familie im Haus des Segens die immer für uns da war und an die Horterzieherin, die uns immer geholfen hat und viel Geduld mit uns hatte. Besonders in der ersten Zeit meines Volontariats war sie für mich eine große Unterstützung.

Ein großer Dank auch an die Padrinos, die Unterstützer in Österreich! Euch darf ich sagen, dass ihr ein sehr gutes Werk tut und den Menschen hier sehr viel helft! Gott segne euch für eure guten Taten! Weiter so, die Familien schätzen euch wirklich sehr und sind euch unglaublich dankbar!!!

Danke auch an meine Freunde und an meine Familie. Danke an meine Eltern, dass ihr mich immer angerufen habt um zu fragen ob es mir gut geht. Danke an meine Freunde die ihr euch als echte Freunde erwiesen habt weil ihr die Freundschaft gepflagt habt wenn ich auch sehr weit weg war und nicht mehr in eurem alltäglichen Leben. Echte Freunde sind Gold wert, wer sie findet der hat einen Schatz gefunden (Jesaja). Ihr habt mir Mut gemacht und mir Freude geschenkt wenn es mir schlecht ging, weil ich wusste ihr denkt an mich! 🙂

Auch ein großes DANKE an meinen Freund Johannes. Danke, dass du mich so sehr unterstützt hast und, dass du die Stärke und die Geduld hattest ein halbes Jahr auf mich zu warten! Das beweist Größe und Liebe!

 

Dieser letzte aber keineswegs kleinste Dank gilt an alle meine Mitbewohner, meine Mitvolos und meine Freunde! Christa, Julia, Sonja und Verena: Mit euch hab ich so viel erlebt und gelernt! Ihr seid sehr wichtige Menschen in meinem Leben und ich werde diese Zeit mit euch niemals vergessen!! Wenn es schwierig war so haben wir mit Gottes Hilfe einen Weg gefunden und sind so noch mehr zusammengewachsen.  Danke für die tiefen Gespräche und für die verrückt-witzigen Aktionen und für die Abende wo wir mehr gelacht als geredet haben. (…) Am meisten in Erinnerung bleibt mir die äußerst große Fürsorglichkeit, vor allem wenn ich krank war wurde ich mehr durch die Liebe und Fürsorge die mir geschenkt wurde gesund als durch Vitamine und Tabletten! Ihr seid einfach großartig!

DANKE an euch alle die ihr euch die Zeit nehmt und meinen Blog lest, ihr habt wirklich viel Geduld 🙂

 

 

 

 

Wenn du auch überlegst ein Volontariat zu machen, dann sage ich dir: Adelante!
Lass dich nicht entmutigen und nütze die Chance wenn du noch jung bist diese einzigartige Lebenserfahrung zu machen!

Über Maria L.

ich bin maria, bin 18 jahre alt und wohne derzeit in santa cruz, bolivien. hab nach der matura beschlossen ein volontariat bei familia feliz alias famundi zu machen.

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Santiago