am 6. Februar 2013

Gott ist groß!

Liebe FAMUNDI-Freunde!

Jetzt haben wir schon lange Zeit nichts mehr geschrieben.

Nachdem wir ein schönes Weihnachtsfest gefeiert haben und die Sachen gepackt waren haben wir uns aufgemacht um die große weite Welt kennenzulernen. Es war ein sehr schöner Urlaub!

Als wir von unserer Reise zurückkamen war auch schon Sonja, eine neue Volontärin aus Deutschland angekommen. Wir verstanden uns sofort alle von Anfang an sehr gut!

Dann der erste Voloabend wo alle endlich wieder vereint waren und wir hatten echt viel Spaß! Ich bin sehr dankbar für die wunderbare Vologemeinschaft!

 

Die Schule hat zwar noch nicht angefangen aber der Hort und der Kindergarten und somit unsere Arbeit auch schon. Im Kindergarten gibt es sehr viele neue Kinder und auch die Kindergartentanten „tias“ sind nicht mehr die gleichen. Im Hort hat sich dafür nichts verändert. Die Kinder wollen immer noch den ganzen Vormittag spielen und nicht lernen und sie können  die Malreihe immer noch nicht ;)Das war jetzt nicht ganz die Wahrheit, denn es gibt viele Kinder die sehr brav lernen und die Malreihe vergisst man eben über die Ferien 😉

Im Haus des Segens gibt es einen Raum, der seit langem nur noch als Abstellraum diente. Daher hatten zwei von den Volos die Idee, dass wir diesen Raum neu gestalten und einrichten damit dieser als Jugendraum oder einfach nur als Raum der Begegnung diene. Anna-Maria fand die Idee gut und hat uns gleich ermutigt unsere Vision in die Tat umzusetzen.
So machten wir uns an die (harte) Arbeit: Zuerst mal mussten wir vier Hängemattenknüpfgestelle rausräumen und sie in ein anderes Famundi-Haus tragen. Die waren nicht gerade leicht… und dann wurde geputzt, dass der Boden nur so glänzte 😉

Während dieser Umräumaktion in das andere Famundi -Haus fing es leicht an zu regnen.  Zum Glück bekamen wir tatkräftige Hilfe von unseren Nachbarn, die fleißig beim Tragen halfen.

 

Nun sind wir dabei den Raum auszumalen, also wenn ihr gute Ideen habt wie man so einen Jugendraum ausmalen könnte, Vorschläge werden gern entgegengenommen 🙂 Ich freue mich schon sehr, wenn er fertig ist!Warum wir überhaupt auf die Idee gekommen sind, dass wir einen solchen Raum brauchen?

Das ist auch eine interessante Geschichte. Beim Gebetsabend am Montag beten wir zu Beginn meistens ein paar Gesetzchen vom Rosenkranz. Julia sagte einmal, dass wir das nächste Gesetzchen für die Jugendlichen beten, damit mehr zum Gebetsabend kommen.

Was geschah? Bei der nächsten Oración kamen plötzlich viel mehr Jugendliche! 🙂 Preiset den Herrn!Es kommen jetzt auch immer zwei junge Burschen die mit der Gitarre mitspielen und mitsingen. Auch die Kapelle erfreut sich immer wieder an der Anwesenheit von Jugendlichen.Und auch so merken wir wenn wir mit den Jugendlichen reden, dass es sehr gut wäre wenn sie eine Gruppe hätten wo sie sich austauschen können, wo sie gemeinsam beten und singen und wo sie Gemeinschaft erfahren. Ziel ist es, dass diese Gruppe selbstständig ist und nicht davon abhängig ist ob es Volontäre gibt die das alles leiten. Denn für zwei von uns heißt es leider schon bald Abschied nehmen, denn das Volontariat ist schon bald zu Ende…..Aber daran denken wir jetzt noch nicht, erst wenn es wirklich so weit ist 😉

Am Donnerstag war wieder Anbetungsstunde und diesmal sind sehr viele Leute gekommen! Jesus hat sich sicher sehr gefreut!

Ich bewundere die Menschen hier sehr! Sie haben oft sehr schwere Lasten zu tragen und oft kommen viele Sachen zusammen und trotzdem haben sie eine unglaubliche Kraft wie sie das alles durch den Alltag tragen und eine riesiges Vertrauen in Gott! Oft kommen sie in die Kapelle vor Jesus und beten laut. Es ist ihnen egal ob wer zuhört oder nicht. Die Gebete sind so berührend, weil sie wirklich mit ganzem Herzen beten und oft weinen sie weil sie so innig mit Gott reden! Deshalb bekommen sie auch so viel Kraft vom Herrn, sodass man nur staunen kann über Gott und seine unglaubliche Größe! „Denn wo ich schwach bin, da ist Gott stark in mir!“

So jetzt habt ihr wieder ein bisschen einen Einblick in unsere Arbeit und in das Projekt hier bekommen!

Gott segne euch!

 

Über Maria L.

ich bin maria, bin 18 jahre alt und wohne derzeit in santa cruz, bolivien. hab nach der matura beschlossen ein volontariat bei familia feliz alias famundi zu machen.

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Santiago